Schon seit mehr als viereinhalb Jahrhunderten geht es in unserem urigen Anwesen geschäftig zu: Mal hallte das Klopfen und Sägen der Handwerker von den Fachwerkmauern wider, mal füllte der Qualm der Esse des Volkacher Hufschmieds die Räume.
Vor mehr als 150 Jahren gingen Färber im heutigen Hotel ihrem Gewerbe nach, bis hier schließlich um 1900 ein Notariat im Herzen Volkachs entstand.
Doch auch die Gastlichkeit hat in unserem Hause Tradition. Vor etwa 90 Jahren entstand der "Gasthof zur Mainbrücke", der 1928 in den Besitz der Familie Behringer überging.
Nikolaus Behringer erstand das Anwesen seinerzeit von der Brauerei Düll, deren Bier wir heute noch ausschenken.
Arthur Behringer, unser Vorfahre, verstarb 1985 mit 54 Jahren und plötzlich lastete die Verantwortung für den mittlerweile baufälligen Gasthof auf uns, den jungen Nachfolgern.
Als das Gebäude 1987/88 von Keller bis Dachgeschoss - so lautete die Bedingung der Konzession - renoviert wurde, kannte das Volkacher Stadtgespräch vor allem ein Thema: "Passt auf, dass nicht alles in sich zusammenfällt", als die Handwerker das Haus bis auf die Außenmauern entkernten.
Diese Befürchtung sollte sich nicht bewahrheiten, vielmehr machten wir uns den Erhalt der historischen Gebäude Hotel Behringer und Hinterhöfle zur Lebensaufgabe, deren Zentrum heute eine lebendige Gastronomie bildet.
Wenn Sie, lieber Gast, unser Haus betreten, sollen Sie im Innern wiederfinden, was die Fassade von außen verspricht:
Herzlichkeit und ein stimmiges Ambiente.